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Kölner Raben - 18. Stamm der WesleyScouts

Im Mai 2009 haben sich die „Kölner Raben” als 18. Stamm der WesleyScouts, der Pfadfinder der EmK gegründet. Bei uns sind Kinder jeden Alters willkommen, die gerne die Natur kennen lernen, mit der Natur leben und sie erhalten wollen. Im Garten des Gemeindezentrums Markuskirche und dem angrenzenden Gelände erlernen die Kinder unter anderem den Umgang mit Holz als Baumaterial, das Zubereiten einfacher Mahlzeiten und das Anzünden eines Feuers - natürlich unter Aufsicht. Außerdem sind gemeinsame Spiele und gemeinsames Essen Bestandteil unserer Stammtreffen, bei denen wir auch Wert auf die Einhaltung unserer Regeln und gegenseitige Rücksichtnahme legen. Weitere Informationen finden Sie bei www.wesleyscouts.de.

Die „Kölner Raben” treffen sich einmal im Monat, in der Regel am ersten Samstag im Monat von 13 bis 17 Uhr in der Markuskirche.

Rover Hajk

Herbst 2014 begannen die Rover (16+) der Wesley Scouts ein Zeltlager zu planen. Im Frühjahr 2015 stand dann fest: es soll im März in die Eifel gehen. Eingeplant sind Workshops und eine Wanderung mit Besichtigung verschiedener Maare. Es haben sich 14 Scouts angemeldet. Der Countdown läuft.

Es werden 0-10°C angekündigt.

20.März:
Der Wetterbericht sieht nicht gut aus. Es werden naße 3-10°C und Sturmböen vorhergesagt.

27. März: Es ist soweit. Ab 16.00 Uhr ist die Markuskirche offen und die ersten Teilnehmer kommen an. Alle Materialien, die mit sollen, werden bereitgelegt. Nach dem Abendeßen gibt es eine Kennenlern-Runde, es wird gesungen und viel gelacht.

28. März:
Alles wird eingepackt. Die Sonne scheint. Wir fahren los - Richtung Wolken. Als wir ankommen, weht ein kühler Wind. Der Campingplatz ist schön und wir haben eine Wiese mit Feuerstelle für uns. Wir fangen an aufzubauen. Wir müßen uns beeilen; es sieht nach Regen aus. Die ersten Zelte stehen, als wir alles unterstellen müßen. Probleme mit dem Feuer. Das Holz ist naßer als erwartet. Wir müßen zum Notfallplan übergehen und auf Gas kochen. Unsere Küche schafft es dennoch, bald etwas zum Aufwärmen zu haben. Gut, daß wir yumyum-Suppe mitgebracht haben. Zum Abendeßen gibt es Nudeln. Der Regen hört auf und wir können einen Abend gemeinsam am Lagerfeuer sitzen und die Wärme genießen.

29. März:
Wir wollen wandern. 15 km sind geplant. Das Wetter sieht nicht zu schlecht aus. Es nieselt nur. Wir fahren los. Die Autos müßen später wieder abgeholt werden. Die erste Etappe geht steil bergauf. Wir können einen schönen Blick auf ein Dauner Maar genießen. Wir wandern weiter, doch irgendwas muß an der Beschilderung falsch sein. Wir sind schon eine Stunde unterwegs, haben aber scheinbar nur 400m geschafft. Auf den Höhen wehen eisige Winde. Wir singen ein paar Zeilen aus der Mundorgel und bestaunen kleine grell-blaue Nadelbäume. Inzwischen regnet es mehr und der Wind nimmt zu. Die Schilder scheinen uns in die Irre zu führen. Ein Schild weist uns in die Richtung, aus der wir gerade gekommen sind.

Als Pfadfinder haben wir uns entschieden, unseren eigenen Weg zu suchen. Wir kommen an einen Weiher und finden auch wieder unser Schild. Der Wind weht nun von vorn. Selig die, die vernünftige Bekleidung haben. Doch auch die hält nicht ewig durch. Wir sind alle vollkommen durchgeweicht und kalt. Wir machen Pause unter einer Brücke, um Kräfte zu tanken. Wir haben 7.9 km geschafft. Es geht bergab. Wir entscheiden uns, nur noch bis zum Highlight, dem Holzmaar zu wandern und uns dort abholen zu laßen. Das verwunschene Trockenmaar müßen wir leider auslaßen. In mehreren Fuhren werden wir zum Camp zurückgefahren. Die erste Ladung kommt in der Hoffnung auf eine heiße Dusche an. Doch der Sturm hat Anderes geplant. In das Mädchenzelt dringt Waßer ein. Wir versuchen alles zu retten. Es rüttelt an den Zeltleinen und bläst die Wände einer anderen Jurte auf. Das Jurtengestänge hält nicht mehr stand und bricht teilweise zusammen. Mit Mühe versuchen wir den Rest aufrecht zu halten, während andere die Jurte ausräumen. Bevor die zweite Ladung Wanderer ankommt, ist die Jurte abgebaut. Wir müßen abbrechen. Unsere Hände sind steif vor Kälte. Die Küche bemüht sich um heiße Getränke. Wir verteilen Handwärmer. Innerhalb von zwei Stunden sind beide Zelte und beide Jurten abgebaut und verstaut. Rekord!

Wir fahren zurück in das sonnigere Köln. Dort angekommen, räumen wir die Autos in einem letzten gemeinsamen Kraftakt aus. Alles wird zum Trocken verteilt. Wir ziehen uns trockene Sachen an. Die Küche zaubert ein warmes Eßen auf den Tisch. Danach gibt es ein buntes Versteigern. Alle Sachen, die herrenlos herumfliegen, werden an die Besitzer verteilt. Erschöpft, aber inzwischen wieder warm und vor allem trocken wird eine gemeinsame Nacht mit Spielen und viel Schlaf verbracht.

30. März:
Es gibt eine Abschiedsrunde. Das Camp war definitiv ein Erlebnis. Trotz heftigem Sturm, kompletter Durchnäßung und dem Abbruch des Zeltlagers war es erfolgreich. Die Rover haben es geschafft ein eigenes Zeltlager zu planen und dabei auch gleich bewiesen, daß sie in Krisensituationen den Überblick behalten können. Wir, die Kölner Raben, haben ein weiteres Camp zusammen überstanden. Ein großartiges Erlebnis!

Liebe Grüße Eure Hanna Mae für die Kölner Raben